Profil

Profil des RD IFSC


RD IFSC

Das Research Department Interfacial Systems Chemistry (RD IFSC) wurde 2009 gegründet.

Die Forschung des RD IFSC ist wirklich interdisziplinär und erfolgt im Bereich der Chemie sowie benachbarter Disziplinen. Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis von komplexen chemischen Systemen zu bekommen.

Research Departments sind integriert in die institutionelle "Research Campus RUB" Strategie der Ruhr-Universität Bochum.

Research Departments fungieren als große, kollaborative Forschungsplattformen, die jeweils mehrere Disziplinen umfassen.


Auswahl von Forschungsthemen

Solvatation (RESOLV Cluster of Excellence - EXC 1069, ZEMOS)

Verständnis von heterogener Katalyse, z.B. Metal-Substrat-Wechselwirkungen

Immobilisierung von funktionellen Molekülen auf und Reaktionen an Oberflächen

Komplexe biomolekulare Wechselwirkungen

Mikroskopische Erkenntnisse über kleine aggregierende und Reaktions-Systeme



Hier finden Sie das Poster des RD IFSC zum Download.
Poster Rd-IFSC   (861.7 kB)

Leitbild

Das RD IFSC unterstützt aktiv direkte und interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kooperationen.

Das RD IFSC fördert exzellente Wissenschaftler auf allen Karrierestufen.

Das RD IFSC ist der Chancengleichheit ("Diversity + Gender") verpflichted.

Das RD IFSC stellt eine exzellente internationale und moderne Forschungsumgebung zur Verfügung.


Service des RD IFSC Büros

Organisation und Management des RD IFSC

Unterstützung bei der Aquirierung von Drittmitteln und dem Verfassen von Anträgen

Unterstützung des internationalen Masterprogramms „Molecular Sciences and Simulation“ (iMOS)

Unterstützung von Nachwuchswissenschaftlern (Early Career Researchers)

Zugang zu modernen Geräten (IFSC Shared Laboratory)

Organisation von Veranstaltungen

Öffentlichkeitsarbeit


Organisationsprofil

Rd-ifsc Administrativeplattform Klein

Das Research Department IFSC (RD IFSC) wurde im Januar 2009 durch den Rektor der Ruhr-Universität Bochum als Teil der Zukunftskonzept-Strategie “Research Campus” gegründet, um exzellente Forschung zu fördern. Es wird finanziell durch Mittel des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, und Forschung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Charakteristisch ist für das RD IFSC eine flache Organisationsstruktur. Zentrales Entscheidungsgremium ist die Mitgliederversammlung der wissenschaftlichen Mitglieder (PIs). Die Mitgliederversammlung wählt die drei Mitglieder des Boards und den/die Sprecher/in, der/die ebenfalls Mitglied des Boardes ist. Der/Die Sprecher/in führt die Geschäfte und vertritt das RD IFSC nach außen. Unterstützt wird der/die Sprecher/in von dem/der Wissenschaftsmanager/in. Eine Ordnung stellt die rechtliche Grundlage und Handlungsfähigkeit des Departments her.

Es gibt drei Gruppen von wissenschaftlichen Mitgliedern im RD IFSC (Principal Investigator, PIs). Neben den eigentlichen PIs (Wissenschaftler nach Abschluss der Qualifikationsphase, die durch Einwerbung und Koordination von größeren Verbundprojekten ihre formelle Eignung nachgewiesen haben und zur Interdisziplinarität und Vernetzung des Departments einen Beitrag leisten) gibt es Junior PIs (Promovierte Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase, die durch ihre bisherige wissenschaftliche Vita ein hohes wissenschaftliches Potential erkennen lassen sollten) und assoziierte PIs (Nicht hauptamtlich an der Ruhr-Universität beschäftigte Wissenschaftler, ansonsten wie PIs). PIs werden durch die Mitglieder der Versammlung vorgeschlagen und mehrheitlich bestätigt. Alle PIs sind Mitglied der Versammlung und können sich an den regulären Projektaufrufen mit Anträgen beteiligen. Darüber hinaus kann jeder Wissenschaftler, der eine interessante Projektidee hat die in das Profil des RD IFSC passt, über ein Mitglied der Versammlung einen Projektantrag einreichen.


Wissenschaftliches Profil des RD IFSC

Viele der wichtigsten aber nur ansatzweise verstandenen chemischen Prozesse laufen an Grenzflächen ab. Das Research Department hat sich zum Ziel gesetzt, diese Prozesse mit verschiedenen Ansätzen der synthetischen Chemie sowie analytischen und theoretischen Methoden zu untersuchen. Angefangen bei der intermolekularen Interaktion und der Aggregation kleiner Moleküle ist unsere Vision, ein grundlegendes Verständnis der Entstehung chemischer Komplexität zu bekommen. Projekte des Departments tragen unter anderem zur Entwicklung "intelligenter" Wirkstoff Carrier, adaptiver Biosensoren und neuer energieeffizienter Materialien bei.

Aufbauend auf dem Verständnis der Wechselwirkung zwischen einzelnen Molekülen oder Atomen ist es unsere Vision, ein mikroskopisches Verständnis chemischer Komplexität angefangen von Grenzflächen kondensierter Materie (z.B. Metall-Substrat-Wechselwirkungen) bis hin zu komplexen molekularen Architekturen (z.B. Wasser-Biomolekül-Grenzflächen) zu erreichen.