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Aktuelle Meldungen


Dem Zufall auf die Sprünge helfen

Materialbibliotheken helfen auf der Suche nach neuen Werkstoffen
RUB-Werkstoff-Engineering: Untersuchung mit Hochdurchsatzexperimenten


Um komplexe Hochleistungswerkstoffe zu entwickeln, kann sich die Forschung nicht auf Zufallsfunde verlassen. RUB-Werkstoffwissenschaftler stellen daher gezielt eine hohe Anzahl verschiedener Legierungen aus drei oder mehr Ausgangsstoffen in einem Experiment her und untersuchen die so entstehenden Materialbibliotheken automatisiert mit Hochdurchsatzmethoden. Die Chancen für die Erfindung neuer Werkstoffe stehen gut: Nur ein Bruchteil der unzähligen möglichen Kombinationen nutzbarer Ausgangsstoffe ist bislang bekannt und erforscht. Die Forscher um Prof. Dr. Alfred Ludwig berichten in der aktuellen Sonder-Ausgabe von RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der RUB.

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Blitzschnell verschleißfeste Bauteile

Starker Stromschlag verdichtet Pulver „kalt“
RUBIN Werkstoff-Engineering: Energieeffizient Werkstoffe herstellen


Forscher am RUB-Lehrstuhl Werkstofftechnik arbeiten an einem neuartigen Verfahren, das es erlaubt, verschleißfeste Stahlbauteile innerhalb von wenigen Millisekunden herzustellen. Dazu wird elektrische Energie in Kondensatoren gespeichert und dann impulsartig in eine Metallpulvermischung entladen. Die entstehende Hitze verdichtet das Pulver blitzschnell zu festen Bauteilen. Die Methode ist energieeffizienter als herkömmliche Verfahren und erlaubt die Herstellung neuer Materialien mit speziellen Eigenschaften Über ihre Methode berichten sie in RUBIN Werkstoff-Engineering, der aktuellen Sonderausgabe des RUB-Wissenschaftsmagazins.

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Drei Preise für die Bochumer Materialforschung

DGM zeichnet RUB-Wissenschaftler aus
Rektor Weiler: Sichtbarer Erfolg für einen Forschungsschwerpunkt


Gleich drei Preise erhielten Materialforscher der Ruhr-Universität Bochum auf dem DGM-Tag 2011 in Dresden. Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde zeichnete Prof. Dr. Ingo Steinbach und Dr. Wei Guo vom Materialforschungszentrum ICAMS mit dem Werner-Köster-Preis aus. Der DGM-Nachwuchspreis ging an Dr. Robert Zarnetta für seine herausragende Dissertation; mit dem Georg-Sachs-Preis wurde Dr. Jan Frenzel geehrt - beide vom Institut für Werkstoffe. „Dass insgesamt drei von zehn Preisen nach Bochum gehen, ist ein sichtbarer Erfolg für die Materialforschung, einem unserer Forschungsschwerpunkte an der Ruhr-Universität“, freut sich Prof. Dr. Elmar Weiler, Rektor der RUB.

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Computergestützte Partnervermittlung für Formgedächtnis-Metalle

RUB-Forscher entdecken Gedächtnis-Metall mit unerreichter funktioneller Stabilität
Titelstory in „Advanced Functional Materials“


Eine neue Formgedächtnis-Legierung mit bisher unerreichter funktioneller Stabilität haben Forscher des Instituts für Werkstoffe der Ruhr-Universität gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Japan entwickelt. Sie stützten sich dabei auf eine theoretische Vorhersage und nutzten kombinatorische Methoden der Materialforschung, sog. Dünnschicht-Materialbibliotheken, um die optimale Zusammensetzung zu entwickeln. Das Ergebnis besteht aus vier Komponenten: Titan, Nickel, Kupfer und Palladium. Von dem neuen Material versprechen sich die Forscher Bauteile mit stabilem Formgedächtniseffekt und langer Lebensdauer, z.B. für Anwendungen in der Medizintechnik wie Stents. Sie berichten in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journals „Advanced Functional Materials“, das ihren Beitrag als Titelstory auswählte.

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Transatlantische Materialforschung

Bochumer Studenten arbeiten zusammen in Europa und Amerika
Kooperation zwischen der University of Maryland und der RUB


Eine Fernbeziehung der besonderen Art pflegen die Bochumer Maschinenbaustudenten Matthias Wambach und Steffen Salomon: Während der eine in Maryland/USA neue Materialien herstellt, testet der andere sie in Bochum. Heraus kommt eine gemeinsame Projektarbeit. Die Zusammenarbeit ist die erste Manifestation eines „Agreement of Cooperation“ zwischen der RUB und der University of Maryland, College Park, USA, die im April unterzeichnet wurde. Der halbjährige Auslandsaufenthalt von Matthias Wambach wird vom Materials Research Department der RUB gefördert.

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Blickpunkt Exzellenz

Exzellente Forschung an der RUB gibt es auch ohne den Titel "Eliteuniversität"



Autor: Max Florian Kühlem
Ruhr Nachrichten, Bochum


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Image-Politur gelungen

Rub-Rektor Elmar Weiler über die nächste Runde der Exzellenzinitiative


Autor: Max Florian Kühlem
Ruhr Nachrichten, Bochum





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Ausgezeichnete Forscherverbünde

Mit 20 Mio. Euro vom Land können Research Departments ihre Arbeit aufnehmen


Autor: Max Florian Kühlem
Ruhr Nachrichten, Bochum


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Batterien für die Autos der Zukunft

1,15 Mio. Euro für die Elektrochemie der RUB
Chemiker sind Partner im Kompetenzverbund Nord


1,15 Millionen Euro für die Forschung an Lithium-Ionen Batterien erhält das Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum als ein Partner im Kompetenzverbund Nord (KVN), der jetzt seine Arbeit aufnimmt. Ziel des Kompetenzverbundes ist es, die Grundlagen für Batterien zu schaffen, die das Herz der (Hybrid-)Elektroautos der Zukunft sind. Im Rahmen des Konjunkturpakets II fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den KVN mit insgesamt 11 Millionen Euro. Aufgabe der RUB-Forscher ist u.a. die elektrochemische Charakterisierung der Batteriematerialien.

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ENHANCE: Neues Marie Curie Initial Training Network(MC-ITN)

EU fördert Materialwissenschaftler an der RUB
Internationaler Austausch mit 15 Partnern aus Industrie und Forschung


Konzepte zur Herstellung und Integration funktioneller Dünnschichtmaterialien für Anwendungen in Mikro- und Nanoelektronik, Datenspeicherung und Photovoltaik stehen im Mittelpunkt des neuen Marie Curie-Programms ENHANCE, das Juniorprofessorin Dr. Anjana Devi an der Ruhr-Universität koordiniert. Die EU fördert das Programm zur Doktorandenausbildung mit 3,7 Mio. Euro im Rahmenprogramm FP-7-PEOPLE-ITN. In die Promotionsprojekte sind mehrmonatige Aufenthalte an den kooperierenden Standorten integriert, die sich von Helsinki bis Padua über ganz Europa erstrecken. In Deutschland beteiligen sich das Forschungszentrum Jülich, die AIXTRON AG (Aachen), die Carl-Zeiss NTS GmbH (Jena) und das NamLab (Dresden).

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Mit Elektrochemie zur Hochtechnologie

An der RUB entsteht ein Zentrum für Elektrochemie
Erfolgreiches Abschneiden im Landeswettbewerb „Hightech.NRW“


Als Querschnitt-Technologie insbesondere in der Energiewirtschaft birgt die Elektrochemie ein erhebliches Potenzial, um in Zukunft zum Beispiel umweltschonend Energie zu gewinnen und umzuwandeln. Um die Forschung auf diesem Gebiet langfristig zu intensivieren, entsteht an der Ruhr-Universität Bochum ein Zentrum für Elektrochemie, gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen. In Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf, und mit Unterstützung durch ThyssenKrupp Steel setzten sich Bochumer Wissenschaftler mit ihrem Konzept im Landeswettbewerb „Hightech.NRW“ durch. In den nächsten drei Jahren erhalten die Projektpartner insgesamt 3,75 Millionen Euro.

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