Shared Laboratory

Ausstattung (Shared Laboratory)

Ziel des RDN ist, die bestehende exzellente neurowissenschaftliche Forschung weiter zu stärken und eine State-of-the-Art Ausstattung zu gewährleisten. So wurden in den letzten Jahren über das RDN zahlreiche Gemeinschaftsgeräte für interdisziplinäre Forschungsprojekte angeschafft. Die vom RDN angeschafften Geräte stehen generell allen Mitgliedern des Departments zur Verfügung. Informationen zu Ansprechpartnern finden Sie in der untenstehenden Auflistung.


Kernspintomographie

7 Tesla-Kleintier-Magnetresonanz-Tomograph

Der Kernspintomograph ist speziell für Untersuchungen sowohl an wachen wie auch narkotisierten Kleintieren ausgelegt. Er erzeugt aufgrund einer Magnetfeldstärke von sieben Tesla detail- und kontrastreiche Bilder. Diese hohe Auflösung ist zum Beispiel sehr wichtig für Experimente, die sich mit physiologischen sowie kognitiven Themen befassen.
Das Gerät wurde von der Stiftung Mercator finanziert.

Kontakt:
Prof. Dr. O. Güntürkün oder
Prof. Dr. D. Manahan-Vaughan

Standort:
Scanner-Zentrum, Gebäude NI/NT



3Tesla Magnetresonanz-Tomograph (Menschen & Primaten)

Multimodale Stimulationseinheit für funktionelles NMR

Es handelt sich hierbei um ein Video-System für die Präsentation von visuellen Mustern und Videoprogrammen über eine digitale Stereo-LCD-Brille, sowie ein Übertragungs- und Kommunikations-System für die Präsentation von akustischen Reizmustern speziell für den Einsatz in der Kernspintomographie. Das System ist für Messungen mit dem 3 Tesla-Kernspintomographen vorgesehen und befindet sich daher beim 3 Tesla-Scanner im Bergmannsheil.

Kontakt:
Prof. Dr. M. Tegenthoff

Standort: Universitätsklinikum Bergmannsheil



Elektrophysiologie

Elektroencephalographie (EEG)-Labor

Multielektroden Array System

Patch-Clamp Messplatz

Mikroskopie

Zwei-Farben-STED (STimulated Emission Depletion)-Mikroskop

Das STED-Mikroskop basiert auf den von Bückers et al. (Optics Express 2011, 19(4), p.3130. DOI: 10.1364/OE.19.00313032011) beschriebenen Aufbau.

Die Lichtquelle dieses Setups ist ein
Fianium ALP Superkontinuum-Laser, der für STED mit Licht von zwei Wellenlängen (711nm bzw.745nm) arbeitet. Das STED-Mikroskop ist in ein kommerzielles, automatisiertes epifluoreszentes Mikroskop (iMIC Till Photonics, heute FEI München) integriert, welches die Anfertigung von Übersichtsbildern ermöglicht. Die derzeit vorhandenen Filtersätze für das Epifluoreszenz-Mikroskop ermöglichen die Verwendung der folgenden Farbstoffe:
Atto 590, Abberior Star 580, Alexa 594
Atto 647N, Abberior Star 635P, Abberior Star Red, Alexa 647
GFP, FITC und ähnliche Farbstoffe

Für die epifluoreszenten Übersichtsbilder stehen Objektive von Olympus (4 × und 20 ×) zur Verfügung. Das Epifluoreszenz- Mikroskop ist in einer Klimakammer eingebaut, dadurch wird eine Temperaturregelung und die Steuerung des CO2-Gehaltes ermöglicht, so dass Lebend-Zell-Aufnahmen durchgeführt werden können. STED-Bildgebung ist mit einem orange-roten und einem zweiten davon abweichenden roten Farbstoff möglich. (Details hierzu finden Sie unter "dye selection How-to".)

Die STED-Mikroskopie wird mit einem Olympus APON60XOTIRF Objektiv durchgeführt. Das Mikroskop ist mit einem Yanus IV Kopf ausgestattet (TILL Photonics, heute FEI München).

Kontakt:
Dr. P. Happel

Standort:
RUBION, Gebäude NI 06/135



2-Photonkonfokalmikroskop

Konfokales Multiphoton-Laser-Scanning Mikroskop

Neurolucida System

Das Neurolucida-System ist ein Software Programm für Gehirnkartierungen, anatomische Rekonstruktionen und Neuronen-Rekonstruktionen in 2 D und 3D.

Kontakt:
Prof. Dr. K. Funke

Standort: Medizinische Fakultät, Abt. Neurophysiologie, MA 4



DNA-Sequenzierung

Affymetrix DNA Microarray Scanner

Dieses Microarray-basierte System ermöglicht effiziente Genotypisierung-, Expressions-, Epigenetik-, Resequenzierungs- sowie molekulare Feinkaryotypisierungs-Analysen. Unter Einbezug diversester Auswertesoftware können unterschiedliche Fragestellungen geklärt werden, z.B. können anhand der Genotypisierungsergebnisse weitere Rückschlüsse auf genomische Duplikationen/Deletionen gezogen, oder anhand der Expressionsdaten u.a. Gen/Gen-Interaktionen identifiziert werden.

Kontakt:
Prof. Dr. J. T. Epplen

Standort: Medizinische Fakultät, Abt. für Humangenetik, MA 5