Forschungsschwerpunkte

Prof. Dr. Gregor Schöner, Theorie kognitiver System,
Institut für Neuroinformatik


Das übergreifende Ziel der von Gregor Schöner angeführten Forschung über “embodied cognition” ist, zu verstehen, wie Kognition in Nervensystemen entsteht. Dazu werden die Grundlagen unseres Verständnisses der Kognition neu überdacht, um die Anbindung von kognitiven Prozessen an die sensorischen und motorischen Oberflächen stärker zu integrieren, die Einbettung von Organismen in strukturierte Umgebungen zu berücksichtigen und die neuronalen Grundprinzipien der Kognition zu erarbeiten.
Die Forschung konzentriert sich vor allem auf Beiträge zur Theorie, sowohl auf begrifflicher Ebene sowie durch mathematisches Modellieren vor allem mit den Methoden der neuronalen Dynamik, insbesondere der Dynamischen Feldtheorie. Eine Reihe enger Theorie-Experiment Kollaborationen ist jeweils um exemplarische Probleme herum organisiert. Dadurch wird der Bogen von der menschlichen Bewegung über räumliches und visuelles Gedächtnis, die Wahrnehmung von Bewegung bis hin zu entwicklungspsychologischen Fragen gespannt. Der Überlapp mit der autonomen Robotik am Institut für Neuroinformatik wird dazu genutzt, durch robotische Implementationen der theoretischen Modelle deren Reichweite, Robustheit und Skalierbarkeit zu untersuchen.